Donnerstag, 9. Juni 2016

Tchibo Blogger Event mit Kaffee rösten



In meinem Beitrag Tchibo Blogger-Frühstück mit interessanten Infos zur Kaffee Sensorik und zum neuen Barista Aroma-Verschluss kündigte ich Euch an, dass ich übers Kaffee rösten noch berichten werde.

In der Hamburger Speicherstadt gibt es von Tchibo eine kleine Kaffee Rösterei. Dort findet quasi eine Vortestung statt. Sobald der rohe Kaffee im Hamburger Hafen ankommt, werden Proben entnommen. Diese werden dann in der Hamburger Speicherstadt geröstet. Mit großer Sorgfalt wird der Geruch ebenso der Geschmack geprüft. Die Mitarbeiterin Frau Genste testet den Kaffee für Tchibo bereits seit über 23 Jahren. Man merkt ihr förmlich an, mit welch großer Freude und Liebe sie dabei ist. Kaffee, der bei der Röstung durch schlechten Geschmack etc. quasi durchfällt, wird natürlich nicht von Tchibo gekauft. Wenn die Vortestung des Kaffees zur vollsten Zufriedenheit ausfällt, werden diese Kaffee-Proben an die Tchibo Zentrale in Hamburg weitergeleitet. Dort erfolgt eine weitere Testung. Erst, wenn die Testung durch das Fachpersonal in der Tchibo Zentrale positiv ausfällt, wird der Kaffee in Großmengen abgenommen. Diese Vorgehensweise fand ich ausgesprochen interessant.



Wir durften uns zunächst eine Kaffeesorte aussuchen. Ich entschied mich für die milde Kaffeesorte Brasil. Eine kleine Menge davon wurde in die Trommel gegeben. Die Gasflamme darunter sorgte für den Röstvorgang. Zwischendurch wurde eine kleine Menge auf den Löffel gefüllt, um zu prüfen, ob die Kaffeebohnen schon vollständig geröstet sind. Frau Genste erklärte uns, dass man hier wirklich aufpassen muss. Ganz schnell können die Kaffeebohnen nämlich auch verbrennen, und dann ist der Kaffee natürlich ungenießbar. Nach einigen Minuten war mein Kaffee fertig geröstet. Die Kaffeebohnen wurden ein Behältnis gefüllt und mussten dort abkühlen. Anschließend rieb ich die Kaffeebohnen in meinen Händen hin und her, damit sich das Silberhäutchen lösen konnte. Das Silberhäutchen ist ein Bestandteil der Kaffeekirsche. Genauer handelt es sich um die Samenschale, eine dünne Schutzhülle, die fest an den beiden Samen der Kaffeekirsche – den Kaffeebohnen – haftet. Zum Schluss wurde mein Kaffee gemahlen.

Jeden Nachmittag genießen mein Mann und ich nun "meinen" Kaffee. Mit dem Wissen, dass es mein selbst gerösteter Kaffee ist, schmeckt er mir gleich noch viel besser ;-). 










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Kommentare:

  1. Hi Ari der Kaffeeduft steigt schon in meine Nase!Super interessant was du postest und erlebt hast.Katja

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  2. Hallo Ari,
    na das ist doch mal was anderes! Klingt toll und ich kann nur erahnen wie gut das gerochen hat :D

    GLG aus der EDELFABRIK Chrissie

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  3. Danke für Ihre wunderbaren Einblicke in die Kaffeewelten.
    Viele Grüße
    Ihre Susanne

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  4. Hallo liebe Ari,
    das wäre ein Bloggertreffen für mich gewesen. Ohne Kaffee bin ich nur ein halber Mensch :-)
    Die Speicherstadt in Hamburg ist richtig schön geworden,war da mal mit mein Sohn auf einer Ausstellung über Miniatur- Zuglandschaften.
    Dein Kleid passt zum Thema Kaffee und gefällt mir sehr gut, aber Dein "Hammeroutfit" vor paar Wochen kannst Du nicht so schnell toppen :-)
    Habe ein schönes Wochenende !
    LG Andrea

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